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Journaling - Was ist das?

"Journaling" ein Begriff der immer wieder auftaucht, wenn es um Persönlichkeitsentwicklung und innere Balance geht. Ein eigenes Journal kann helfen, mehr im Einklang mit sich zu leben und den persönlichen Alltag mehr nach den eigenen Bedürfnissen auszurichten. In diesem Blogbeitrag erfährst du, was Journaling bedeutet und vielleicht bekommst du ja Lust, selbst damit anzufangen.

Was ist Journaling?

Im Gegensatz zum Tagebuchschreiben geht es beim Journaling nicht um das chronologische Niederschreiben von Erlebnissen sondern es geht um den Ausdruck von Gedanken und Gefühlen. Es geht darum, sich selbst und den eigenen Gefühls- bzw. Handlungsmustern auf die Spur zu kommen und sie zu verstehen.

 

Beim Schreiben erkennst du dich selbst!

 

Es geht also darum, etwas über sich zu lernen. Für die Zukunft könnte das bedeuten, dass du hier und da andere Wege beschreitest um so nach und nach alternative Handlungsmuster zu entwickeln, die positiv in deinen Alltag hinein wirken.

Immer wenn du in deinem Journal schreibst hast du quasi ein Date mit dir selbst. Du schenkst dir selbst Zeit um dich besser kennen zu lernen und zu verstehen warum du die Dinge tust, die du tust warum du fühlst wie du fühlst und welche Auslöser es zum Beispiel braucht, damit es dir gut oder eben gar nicht gut geht.

Sei kreativ und frei

Du allein entscheidest, wie du dein Journal gestaltest. Du kannst schreiben, zeichnen, skizzieren, Zeitungsschnipsel einkleben, stempeln, aquarellieren u.s.w. 

Was zählt ist hier, wie du deinen Gedanken und Gefühlen am besten Ausdruck verleihen kannst. Aber Achtung am Anfang ist weniger mehr. Zu viel Kreativität kann den Fokus leicht ablenken und zu Überforderung führen.

Gib dem Perfektionismus keine Chance

Du schreibst nur für dich allein, alles ist erlaubt. Es ist egal ob du Rechtschreibfehler machst, es ist egal ob deine Zeilen schief sind und es ist auch egal wie viel du schreibst. Es gibt kein richtig und kein falsch, kein gut und kein schlecht. Alles was du festhalten möchtest, jeder Gedanke, jedes Wort ist ein Teil von dir und immer völlig in Ordnung. Alles ist erlaubt und alles ist ok! Du schreibst hier wirklich nur für DICH.

Zu oft haben wir Bewertungssysteme im Kopf und ein Bild, wie etwas auszusehen hat. Hier handelt es sich um lang antrainierte Grenzen, die wir im Kopf mit uns herum tragen. Du darfst sie gern im hohen Bogen über Bord werfen, denn sie behindern dich nur.

In den Schreibfluss kommen

Wenn es dir gelingt, in den Schreibfluss zu kommen also in einen Zustand indem du einfach nur aufschreibst was in diesem Moment aus dir heraus kommt ohne es zu bewerten oder dreimal zu überlegen ob man das überhaupt so schreiben kann, dann hast du bereits einen großen Schritt gemacht. Du erfährst Erleichterung und zeigst dich dir selbst gegenüber ehrlich und echt. Das ist der Punkt, an dem du dir erlaubst, deine Themen anzugehen.

Es erfordert einiges an Übung einfach unvoreingenommen drauf los zu schreiben darum sei nicht zu streng zu dir, wenn du Blockaden spürst, die dich daran hindern ja manchmal sogar frustrieren. Das ist ok, denn wir sind es nicht gewohnt ohne Bewertung zu schreiben oder auch anders kreativ zu sein.

Wenn du dir zu Beginn deiner Journalingzeit selbst die Erlaubnis gibst in den Schreibfluss zu kommen hilft dies deinem Kopf vielleicht, die lästige Bewertung los zu lassen. Niemand ließt deine Zeilen außer du selbst.

Bist du ein Journal Typ?

Darauf gibt es meiner Meinung nach eine ganz einfache Antwort. Wenn du Lust am Schreiben und kreativ sein hast, wenn du den Mut hast, dir selbst auf die Spur zu kommen und dich weiter zu entwickeln, dann heißt die Antwort ganz klar JA!

 

Im nächsten Blogbeitrag verrate ich dir, wie du in 5  Schritten mit deinem eigenen Journal startest.

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